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Wasser und menschliche Aktivitäten gemeinsam managen

Flusseinzugsgebiete, Seen, Auen und Moore überschreiten oft politische und administrative Grenzen. Daraus entstehen Herausforderungen für die Bewirtschaftung der europäischen Wasserressourcen. In einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) wird daher eine bessere Integration von koordinierter Raumplanung und Wasserwirtschaft empfohlen.

Der Bericht "Territoriale Kohäsion und Wasserwirtschaft in Europa: Die räumliche Perspektive" befasst sich mit der grundlegenden Tatsache, dass Flussgebiete und die verschiedenen verwalteten Regionen oft unterschiedliche Grenzen haben, was zu einem Ungleichgewicht zwischen Raumplanung und Wasserwirtschaft führt. Das Herzstück der EU-Wasser-Gesetzgebung, die Wasser-Rahmenrichtlinie, die durch die so genannten „River Basin Management Plans“ (Flusseinzugs-Bewirtschaftungspläne) umgesetzt wird, berücksichtigt dieses Element. Trotzdem sollte Wasser Bewirtschaftung noch stärker in die Raumplanung integriert werden, fordert der Bericht. Dies würde der Planung einen strategischen Fokus verleihen und Entscheidungen, die Wasserressourcen beeinträchtigen deutlich hervorheben.  Weiter lesen



Sauberes Wasser in den meisten Feriengebieten in der EU

Gute Nachrichten, falls Sie in diesem Sommer einen Strandurlaub in Europa planen. 92,1 % der Badegewässer in der Europäischen Union erfüllen inzwischen die in der Badegewässerrichtlinie festgelegten Mindeststandards für Wasserqualität. Hierzu gehört auch der Serpentine Lake in London, in dem mehrere olympische Wettbewerbe ausgetragen werden, unter anderem das Freiwasser-Langstreckenschwimmen und das Schwimmen im Rahmen der Triathlonwettkämpfe.

Die Ergebnisse sind dem jüngsten Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur und der Europäischen Kommission über die Qualität der Badegewässer entnom­men, in dem die letztjährige Wasserqualität von mehr als 22 000 Badegebieten an Stränden, Flüssen und Seen in ganz Europa beschrieben ist.

Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: „Ich freue mich, dass die Qualität der europäischen Badegewässer insgesamt kontinuierlich hoch ist und sich seit dem letzten Jahr weiter verbessert hat. Eine große Mehrheit der Europäer interessiert sich für Wasserqualität und wünscht mehr Informationen zu diesem Thema. Deshalb müssen wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass unsere Gewässer für jede legitime Nutzung – vom Baden bis zum Trinken – geeignet sind und dass sich das gesamte Ökosystem der Gewässer in einem guten Zustand befindet.“

Frau Professor Jacqueline McGlade, Exekutivdirektorin der Europäischen Umwelt­agentur, fügte hinzu: „Für die europäischen Bürger ist die Wasserqualität an Stränden und anderen Badestellen eine der wichtigsten Umweltfragen. Aber in einigen Ländern gibt es immer noch Probleme mit Umweltverschmutzung aus Landwirtschaft und Abwässern, so dass es größerer Anstrengungen bedarf, um sicheres und sauberes Wasser für die Menschen bereitzustellen.“

Aus dem Bericht geht hervor, dass 77,1 % der Badegebiete eine exzellente Wasserqualität aufweisen, d. h. die strengsten Leitwerte einhalten; dies bedeutet eine Verbesserung um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 93,1 % der Badegewässer an den Küsten wurden als „ausreichend“ eingestuft, d. h. sie liegen innerhalb der weniger strengen zwingenden Werte; das ist ein Anstieg um 1 %. Weniger als 2 % der Badegewässer erfüllten die Anforderungen nicht. Weiter lesen



Europa muss Wasser effizienter nutzen

Aus einem aktuellen Bericht der Europäischen Umweltagentur geht hervor, dass Europa seine Anstrengungen zur effizienteren Verwendung von Wasser verdoppeln muss, sonst könnte es negative Konsequenzen für die Wirtschaft haben. Der verschwenderische Umgang mit Wasser hat weitreichende Auswirkungen auf Ressourcen, die sowohl die Ökosysteme als auch der Mensch benötigen – beides wichtige Faktoren für die Produktivität und Sicherheit in Europa.

In ihrem Bericht „Maßnahmen zur effizienten Nutzung der Wasserressourcen in Europaen“ befürwortet die Europäische Umweltagentur (EUA) eine integrierte Wasserwirtschaft, wobei in erster Linie die bestehenden Rechtsvorschriften besser angewendet werden sollen.

„Die Wasserressourcen sind in vielen Teilen Europas knapp und die Situation verschärft sich weiter,“ so die Exekutivdirektorin der EUA Jacqueline McGlade.

„Landwirtschaft, Energieerzeugung, Industrie, die öffentliche Wasserversorgung und Ökosysteme sind alle von großer Bedeutung, und sie konkurrieren miteinander um die knappe Ressource Wasser. Zusätzlich macht der Klimawandel die zukünftige Wasserversorgung weniger vorhersehbar. Es ist daher enorm wichtig, dass wir in Europa zum Nutzen aller Beteiligten sparsamer mit unserem Wasser umgehen. Wasser sollte genau so wirksam eingesetzt werden wie andere natürliche Ressourcen, die den Ländern gehören.“ Weiter lesen



Europaweite Auswertung: „Was wissen wir über Wasser und grüne Wirtschaft?“

Die Minister auf der siebten Ministerkonferenz „Umwelt für Europa“ in Astana, Kasachstan. Drei Tage lang werden dort wasserspezifische Probleme und die umweltfreundliche Umgestaltung der Wirtschaft erörtert. Zur Unterstützung der Konferenz stellt die Europäische Umweltagentur (EUA) eine innovative Auswertung von Lageberichten (Assessment of Assessments report) bereit. Die Auswertung gibt insbesondere Anregungen, wie Umweltinformationen und Politikgestaltung besser aufeinander ausgerichtet werden können.



Auf der Ministerkonferenz treffen sich Delegierte aus 53 Ländern aus ganz Europa sowie den Vereinigten Staaten, Kanada und Israel. Die Konferenz konzentriert sich auf die Herausforderungen beim Wasserschutz und den damit zusammenhängenden Ökosystemen sowie auf mögliche Wege in eine grüne Wirtschaft. Sie wird von der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UN-ECE) in Zusammenarbeit mit der Regierung von Kasachstan organisiert.

Zur Unterstützung der Konferenz wurde die EUA  gebeten, einen Bericht mit dem Titel „Europas Umwelt – eine Auswertung von Lageberichten“en zu erstellen. Dieser Bericht ist eine umfassende Übersicht der verfügbaren Quellen europäischer Umweltinformationen, die im direkten Bezug zum Schwerpunkt der Konferenz stehen. Bei der Erstellung haben Sachverständige über 1000 Berichte gesichtet und mehr als die Hälfte davon im Detail geprüft. Dieser Bericht, der mit der Unterstützung des Lenkungsausschusses für Umweltprüfungen der UN-ECE erstellt wurde, wird ergänzt durch eine Reihe regionaler Berichte, die sich auf bestimmte Unterregionen in ganz Europa konzentrieren. Weiter lesen