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UNESCO und Menschenrechte

Die UNESCO-Verfassung fordert, "[...] in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken [...]". Die UNESCO hat eine Zuständigkeit für bestimmte Menschenrechte und wirbt durch Bildung, Medien und Publikationen dafür, dass der Staat und jeder einzelne Mensch sein Handeln an den Menschenrechten ausrichtet. Sie orientiert sich dabei an ihrer 2003 verabschiedeten Strategie zu Menschenrechten ( 32 C/Res. 27).

Die Staatengemeinschaft hat in den UNESCO-Generalkonferenzen seit 1946 über siebzig Völkerrechtsinstrumente verabschiedet. Viele differenzieren die Rechte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte weiter aus und passen sie neuen Herausforderungen an. Diese Instrumente überwacht der CR-Ausschuss der UNESCO, an den sich jeder im Fall der Verletzung seiner Menschenrechte wenden kann, bei Vorliegen bestimmter Bedingungen. Die UNESCO tritt nachdrücklich ein für kulturelle Menschenrechte, das Menschenrecht auf Bildung und Menschenrechtsbildung, seit 2005 im Rahmen des entsprechenden Weltprogramms. Besonders deutlich engagiert sich die UNESCO gegen Rassismus.

Die DUK unterstützt die Umsetzung dieser UNESCO-Schwerpunkte in Deutschland. Wesentliche Beiträge sind die Begleitung des Weltprogramms für Menschenrechtsbildung, die Mitausrichtung des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises und die Mitwirkung im Forum Menschenrechte, dem Zusammenschluss der deutschen Menschenrechts-NGOs. Die DUK publiziert regelmäßig Leitfäden, wie man sich im Fall von Menschenrechtsverletzungen an die UN richten kann.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
UNESCO Instrumente
    Bioethik Erlaerungen
        Erklaerung 1997
        Erklaerung 2003
        Erklaerung 2005
    Erklaerung ueber Rassen
    Prinzipien der Toleranz
    heutige Verantwortlichkeit
    kulturelle Vielfalt
    internationale Verstaendigung
Recht auf Bildung
Ausschuss CR
    Berichte an den Ausschuss
    Beschwerden an die UNESCO
    Individualbeschwerden
Literatur
Menschenrechtsbildung
    Definition von Menschenrechtsbildung
    Entwicklung der Menschenrechtsbildung
    Weltprogramm für Menschenrechtsbildung
    60 Jahre Allgemeine Menschenrechtserklaerung
Das Forum Menschenrechte

Die UNESCO ist als Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zuständig. Die UNESCO fördert die Teilhabe jedes Menschen an diesen Lebensbereichen, dies ist auch das Ziel der „kulturellen Rechte“ der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:

Das in Artikel 26 festgehaltene Recht auf Bildung; Das in Artikel 27 festgehaltene Recht auf Teilhabe am wissenschaftlichen Fortschritt; Das Recht, frei am kulturellen Leben der Gemeinschaft teilzunehmen (ebenfalls Artikel 27); Das Recht auf Information, darunter fallen das Recht auf freie Meinung und Meinungsäußerung (Artikel 19).

Damit diese Rechte eingefordert werden können, müssen auch andere Rechte verbürgt sein:

Das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit (Artikel 18); Das Recht, Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten (Artikel 19); Das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst (Artikel 27); das Recht, sich friedlich zu Zwecken der Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen (Artikel 20).



Quellenangaben