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Liebe Leser,

hier benennen wir auszugsweise einige ausgewählte Testergebnisse von Stiftung Warentest aus 2012. Für Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen wir keine Verantwortung.

Bitte habe Sie Verständnis, dass wir uns hier nur auf eine kleine Auswahl und auf einen Überblick der Ergebnisse beschränken. Detaillierte Informationen bekommen Sie kostenpflichtig z.Bsp. unter www.test.de.



Multivitaminsäfte - enttäuschende Ergebnisse

Für viele ist die exotische Saftmischung das Argument, Multivitamin Saft zu trinken. Andere denken, dass sie die enthaltenen Vitamine brauchen. Jedoch; was drauf steht, ist in vielen Säften gar nicht enthalten. Fruchtaromen sind teuer und werden daher nur spärlich, oder als Konzentrat, eingesetzt. Im Gegenzug sind die Vitamindosen teilweise viel zu hoch, was die Berechnung der tatsächlichen Vitaminzufuhr schlicht unmöglich macht. Hinzu kommt, dass Namensgebungen wie „Multivitamin“, oder "Frühstück-Vitamin", in Bezug auf die Inhalte, weder präzise, noch informativ sind, und andernfalls davon ablenken, dass hier kein Fruchtsaft angeboten wird. TEST-Multivitaminsäfte


Handrührer im Test (Einige machen schlapp)

Ein Milchschaum so wie im Café, Billiggerät schlägt Klassiker, Handrührer verenden im Hefeteig. Ergebnisse eines Gerätetests die selbst die Tester von Stiftung Warentest überrascht. Ende am Anfang: Das Gerät von bodum bleibt schlicht stehen. Kurz, nachdem der mit dem Hefeteig begonnen hat. Der Maschine wird eine Pause gegönnt. Zwar hat sie vorher schon 150 Rührteige geschafft, aber Hefeteig ist die härteste Prüfung. Von der erholt sie sich auch nicht mehr. Die Techniker diagnostizieren eine geschmolzene Isolierung: "Motorschaden". Ohne spektakuläres Feuer, oder Qualm, aber der Handrührer ist endgültig hin. Bei einem zweiten Exemplar dann  dasselbe Problem. Der bodum fällt jetzt sogar noch früher aus. Das Testurteil: mangelhaft. TEST-Handrührer

 



Beitragsniveau der Autoversicherer am 01.01.2012

Autoversicherer gibt es mittlerweile mehr, als man gemeinhin denkt. Knapp 100 Bewerber umkämpfen den Markt und werben beim Kunden. Für Verbraucher gut, denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Viele Autoversicherer bieten nicht nur einen, sondern gleich mehrere Tarife an. Das Modell sieht meist eine preisgünstige Basisvariante, und dazu dann erweiterte Leistungen in den Luxustarifen vor. Wie scharf kalkuliert wird und welcher Tarif für welche Fallgestaltung der Beste ist, kann nur individuell bestimmt werden.
TEST.-Autoversicherer




Sparlampen im Test!

Stiftung Warentest hat Sparlampen getestet, die sich als Ersatz für ausgediente 60-Watt-Birnen eignen. Voraussetzung: mindestens die gleiche Helligkeit, 230 Volt Betrieb und üblicher E27-Schraubsockel.

Im Systemvergleich: 3 LED-, 3 Halogen- und 14 Kompaktleuchtstofflampen. Testsieger: die LED-Lampen "Osram Prathom Pro Classic A 80" und "Philips MyAmbiance"

TEST-Leuchtmittel




Matratzen für einen erholsamen Schlaf

Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett, daher sollte beim Matratzenkauf besondere Aufmerksamkeit walten. 

Nicht alles, was teuer ist, ist gut und umgekehrt. Beim Matratzenkauf sollten Sie natürlich ausgiebig probeliegen, um festzustellen, welcher Matratzentyp, weich bis hart, Ihnen am besten tut. 

Aber darüber hinaus gibt es weiter Kriterien, die Sie beachten sollten.

TEST-Matratzen


Navis mit großem Display

Mit dem Motto "Größer ist besser" versuchen viele Anbieter von Navigationsgeräten sich gegen die Konkurrenz der sogenannten navigationsfähigen Smartphones abzuzeichnen. Viele der aktuellen Navis warten somit mit stattlichen Displays auf. Bildschirmdiagonalen von 12,8 Zentimetern (5 Zoll) bieten fast doppelt so viel Bildfläche wie z.B. ein iPhone-Display. Aber auch kleinere Navis zeigen mit 10,9 Zentimetern (4,3 Zoll) immerhin noch knapp die Hälfte mehr als die Smartphones. Alle Navis sind, anders als noch vor einigen Jahren, im wesentlichen Prüfpunkt, dem Navigieren, ohne größeren Fehl und Tadel und sind zudem auch merklich schneller geworden. TEST-Navigationageräte



Ökostrom-Tarife im TEST

Viele wollen durch die Wahl eines Ökostromtarifs die Energiewende vorantreiben und dauerhaft seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Doch nicht bei jedem Angebot gelingt das auch. Bei den hier Probanten der hier vorliegenden Ökostromtarife war das Ergebnis tatsächlich 100 Prozent Ökostrom - d.h., die Energie stammt aus Wind, Wasser, oder Sonne.

Da durch den Kauf von Ökostrom des Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden soll, zum Beispiel die Errichtung neuer Windkraftanlagen, wird ein echter Umweltnutzen der Ökostromtarife erst dann zu bejahen sein, wenn der Ökotarif auch konventionellen Strom vom Markt verdrängt. So eine Zubauwirkung garantieren aber nur 13 der 19 getesteten Ökostromtarife. An diesem Punkt trennt sich dann auch die Spreu vom Weizen. Denn jeder dritte "Öko"stromtarif lässt nur schwaches "ökologisches Engagement" erkennen. Stiftung Warentest hat 19 Ökostromtarife mit einer Laufzeit von maximal sechs Monaten getestet, wobei als Faktoren der Preis, das ökologische Engagement sowie die Tarifbedingungen der Tarife berücksichtigt wurden TEST-Ökostrom-Anbieter



Rohe Schinkenprodukte im Test.

Roher Schinken ist beliebt in Deutschland. Die Einen mögen es zart und schwören auf Parmaschinken aus Italien oder Serranoschinken aus Spanien. Andere mögen es kräftiger und bevorzugen z.Bsp. den Schwarzwälder Schinken. Schwarzwälder Schinken reift mehr als drei Monate, Serranoschinken mindestens sieben, und Parmaschinken mindestens zwölf Monate. Die Methoden sind unterschiedlich. Durch Lufttrocknen, Räuchern oder viel Salz, wird dem Fleisch Wasser entzogen, damit es haltbar bleibt. Diese Konservierungsmethoden geben der Schweinekeule einzigartige Aromen.

Stiftung Warentest hat 27 abgepackte Schinken nach eigenen Qualitätskriterien geprüft und kommt zu dem Resultat, dass Bioprodukte und einige „Discounter“ Schinken besonders gut abschneiden.
TEST-Schinken

 

Kindersitze für alle Altersklassen

Im Auto sind Kinder besonders gefährdet. Bereits bei Tempo 30 kann ein Aufprall tödlich für sie werden. Die hohen Schleuderkräfte halten besonders kleine Kinder bei einem Unfall kaum aus. Damit ein Kindersitz gut schützt, muss er richtig befestigt sein und passen. Deshalb ist auch insbesondere auf die richtigen Alters- und Gewichtsklassen zu achten.

Die drei wichtigsten Faktoren beim Kindersitz sind Sicherheit, Handhabung und Ergonomie. TEST Kinder-Autositze









Die Stiftung Warentest 

ist eine deutsche Verbraucherorganisation, die aufgrund eines staatlichen Auftrags und gefördert mit Steuermitteln Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter untersucht und vergleicht.

1966 wurde das erste test-Heft mit einer Auflage von 210.000 Exemplaren verkauft. Im April 1967 kam es zu einem massiven Einbruch der Verkaufzahlen, die Anzahl der Abonnenten fiel auf 10.000, und als Folge wurde ab 1968 der Verkauf im Einzelhandel eingestellt und nur noch Abonnenten und Direktbesteller beliefert. Erstmals wurden ab 1968 auch die Untersuchungsergebnisses mit einem test-Qualitätsurteil ("gut" bis "nicht zufriedenstellend") bewertet.

Im November 1969 wurde ein Test von Skibindungen veröffentlicht, dabei schnitten drei Bindungen des Herstellers Hannes Marker (heute im Besitz von Völkl) mit "nicht zufriedenstellend" ab. Das Unternehmen klagte gegen die Untersuchungsergebnisse der Stiftung Warentest bis vor dem Bundesgerichtshof und unterlag nach einem langen Rechtstreit 1975.

Um die Bekanntheit der Testergebnisse zu steigern wurden ab 1968 die Untersuchungsergebnisse der Stiftung Warentest anderen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Konzept ging auf, und ab 1970 wurde der Verkauf der test-Zeitschrift im Handel wieder aufgenommen. Die Bekanntheit wurde auch durch spektakuläre Aktionen gesteigert, zum Beispiel als 1973 aufgrund der überwiegend schlechten Untersuchungsergebnisse insbesondere in Bezug auf die Sicherheit von Kinderwagen die Redaktion der test-Zeitschrift auf ungewöhnlicher Weise diese als lebendige Testtabelle auf dem Kurfürstendamm in Berlin präsentierte.

Nach der Katastrophe von Heysel 1985 untersuchte die Stiftung Warentest auch die baulichen Verhältnisse und die Sicherheit von 18 Fußball-Bundesligastadien. Dabei wurden acht Stadien als "sehr bedenklich" eingestuft, worüber unter anderem auch die Tagesschau berichtete.

1988 klagte ein Hersteller von Komposthäckslern vor dem Bundesgerichtshof gegen die Stiftung Warentest, da diese höhere Sicherheitsanforderungen stellte als die übliche DIN-Norm. Der Bundesgerichtshof entschied zu Gunsten der Stiftung, da es auch ihre Aufgabe sei auf Mängel der DIN-Normen hinzuweisen.

Seit November 1997 sind die Stiftung Warentest und ihre Zeitschriften auch im Internet unter www.test.de vertreten.

Die Stiftung Warentest führt jährlich über 200 vergleichende Warentests und Dienstleistungsuntersuchungen aus fast allen Bereichen des täglichen Lebens durch, deren Methodik sie in Deutschland entwickelt hat. Darüber hinaus werden für die Rubrik Neu auf dem Markt neuartige Produkte untersucht und veröffentlicht. Seit 2002 werden wöchentlich Aktionswarenangebote vorwiegend von Lebensmitteldiscountern untersucht und zeitnah online veröffentlicht. Seit 2004 werden bei ausgewählten Tests auch Aspekte der sozialen Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) bei den Untersuchungen berücksichtigt. Unter der Rubrik Medikamente im Test finden sich Informationen zu über 9000 Arzneimitteln und 175 Anwendungsgebieten.

Die Stiftung Warentest beschäftigt Marktforscher und wissenschaftliche Mitarbeiter, die für die Marktauswahl und die Durchführung der Tests verantwortlich sind. Jedes Untersuchungsvorhaben wird satzungsgemäß mit dem Kuratorium abgestimmt und in einem Fachbeirat mit externen Vertretern der Verbraucher, der anbietenden Wirtschaft und neutralen Sachverständigen diskutiert. Die Untersuchungen werden nicht durch Mitarbeiter der Stiftung Warentest durchgeführt, sondern weltweit an externe, neutrale Prüfinstitute vergeben. Die Prüfmuster werden anonym im Handel erworben und nicht als Vorserienmodelle oder Prototypen von den Anbietern zur Verfügung gestellt. Die objektiven Prüfergebnisse werden nach der Prüfung und Auswertung durch die Stiftung Warentest und vor der Veröffentlichung an die Anbieter zur Kontrolle und Stellungnahme übermittelt. Redakteure bringen die Testergebnisse in eine lesbare Form. Eine Reihe von Verifizierern ist damit betraut, die Übereinstimmung der Veröffentlichungen mit den Testergebnissen zu überwachen. Neben objektiven Messungen und Erhebungen werden auch häufig subjektive Urteile von geeigneten Testpersonen in die Bewertung von Produkten einbezogen, wie zum Beispiel beim Prüfpunkt "Handhabung".

Die mehr als 2.000 Produkte, welche jedes Jahr für die Tests gekauft werden, kommen, wenn sie das Testverfahren ohne Mängel überstanden haben, viermal jährlich in Berlin zur Versteigerung.