Verbraucher
Schutzstelle

Niedersachsen



Home
Nach oben





Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich Ausgabe 2011

Herausgeber: Statistische Ämter des Bundes und der Länder Herstellung und Redaktion: Statistisches Bundesamt 65180 Wiesbaden Telefon: + 49 (0) 611 75-2405 Telefax: + 49 (0) 611 75-3330 www.destatis.de/kontakt Fachliche Informationen zu dieser Veröffentlichung: Statistisches Bundesamt Bereich "Bildung, Forschung und Entwicklung, Kultur, Rechtspflege" Telefon: + 49 (0) 611 75-4152 und 75-4158 Telefax: + 49 (0) 611 75-3977 bildungsstatistik@destatis.de. Fotorechte: © Strandperle / Fancy by Veer / Higher Education © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2011 (im Auftrag der Herausgebergemeinschaft)

2011 publizieren die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zum sechsten Mal in Folge die "Internationalen Bildungsindikatoren im Ländervergleich". Diese Veröffentlichung ist eine Ergänzung der OECD-Publikation "Education at a Glance" (deutsch: "Bildung auf einen Blick"), die seit 1992 indikatorbasierte Informationen über die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der OECD-Staaten und ihrer Partnerländer fortschreibend darstellt. Da Bildung in Deutschland überwiegend im Zuständigkeitsbereich der Länder liegt, besteht ein breites Interesse, die OECDIndikatoren für die Länder auszuweisen.

Aufbauend auf der OECD-Veröffentlichung enthält die vorliegende Ausgabe vielfältige Informationen zum Bildungssystem in Deutschland und in den einzelnen Ländern. Neben der Darstellung der Position Deutschlands im Vergleich mit dem OECD-Durchschnitt sowie einer umfassenden Beschreibung und Analyse der einzelnen Indikatoren auf der Bundes- und Landesebene werden wichtige Hinweise zur Konzeption und zur Berechnungsmethode des jeweiligen Indikators gegeben. Einige OECD-Indikatoren sind zurzeit aufgrund eines zu geringen Stichprobenumfanges auf Länderebene (noch) nicht darstellbar.

In der letztjährigen Ausgabe wurden erstmals auch Indikatoren mit Zeitreihen publiziert, und zwar zum Bildungsstand der Bevölkerung, zu den Beschäftigungs- und Erwerbslosenquoten nach Bildungsstand, zur Bildungsbeteiligung sowie zu den Studienanfängerquoten. Als Ergänzung zu den schon bisher publizierten Benchmarks der Europäischen Union zum Bildungsstand der jungen Erwachsenen, zu den frühen Schulabgängern und zum lebenslangen Lernen wird in der vorliegenden Ausgabe erstmals eine neue Benchmark zum Anteil der 30- bis 34-Jährigen mit tertiärem Abschluss veröffentlicht. Mittelfristig sollen alle Kernindikatoren von "Education at a Glance" in diese Publikation aufgenommen werden.

Weiter zur PDF-Ausgabe



Demografischer Wandel in Deutschland  -  Heft 1
Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung im Bund und in den Ländern Ausgabe 2011

Herausgeber: Statistische Ämter des Bundes und der Länder Herstellung und Redaktion: Statistisches Bundesamt 65180 Wiesbaden Telefon: +49 (0) 611 75-2405 Telefax: +49 (0) 611 75-3330 www.destatis.de/kontakt Fachliche Informationen zu dieser Veröffentlichung: Statistisches Bundesamt Bereich: "Demografische Analysen und Methoden, Vorausberechnungen" Telefon: +49 (0) 611 75-4866 Telefax: +49 (0) 611 75-3069 demografie@destatis.de Erscheinungsfolge: unregelmäßig Erschienen im März 2011 Weiterführende Informationen: www.statistikportal.de Quelle der Abbildungen, soweit nicht anders angegeben: © Statistische Ämter des Bundes und der Länder Fotorechte: © Statistische Ämter des Bundes und der Länder © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2011 (im Auftrag der Herausgebergemeinschaft)

Der demografische Wandel und seine möglichen Folgen Geburtenrückgang, Alterung und schrumpfende Bevölkerung sind in den letzten Jahren zu Recht in das Zentrum der öffentlichen Diskussion gerückt. Diskutiert werden dabei vor allem die Folgen für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Die sinkende Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und die gleichzeitig steigende Zahl älterer Menschen verschieben den demografischen Rahmen in bisher nicht gekannter Art und Weise.

Zwar hat sich die Zahl und Struktur der Einwohner in Deutschland auch in den letzten Jahrzehnten schon deutlich verändert, dieser als schleichend empfundene Strukturbruch wird sich in den nächsten Jahren jedoch deutlich beschleunigen. So kamen im Jahr 2009 auf 100 Personen im Erwerbsalter (20 bis unter 65 Jahre) 34 Personen im Rentenalter (ab 65 Jahre); 2030 dürften es mehr als 50 sein. 1970 lag dieser sogenannte Altenquotient noch bei 25. Neben den laufenden Bevölkerungsstatistiken erstellt die amtliche Statistik seit Mitte der 1960er Jahre zwischen Bund und Ländern abgestimmte Bevölkerungsvorausberechnungen, die auf der Basis von plausiblen Annahmen zur Geburtenentwicklung, Lebenserwartung und Wanderungsbewegungen Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung aufzeigen.

Ende 2009 wurden die Ergebnisse der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung für den Bund und Anfang 2010 für die Bundesländer veröffentlicht. Diese Bevölkerungsvorausberechnung liefert nun die aktuelle Grundlage für weiterführende Vorausberechnungen zu Folgen der demografischen Entwicklung. Die Berechnungen hierzu wurden mit transparenten Verfahren durchgeführt und zeigen aus heutiger Sicht mögliche Folgen der demografischen Entwicklung im Bund und in den einzelnen Bundesländern auf. Betrachtet werden nur Themenfelder, die in hohem Maße "demografieabhängig" sind.

Das hier vorliegende Heft 1 der Reihe "Demografischer Wandel in Deutschland" beleuchtet neben der Bevölkerungsentwicklung, wie sich Zahl und Zusammensetzung der Haushalte im Bund und in den Ländern entwickeln dürften. Das bereits im November 2010 erschienene Heft 2 zeigt die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Patienten und die zukünftige Zahl der Pflegebedürftigen. Eine gemeinsame Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigte, wie demografischer Wandel den zukünftigen Bedarf am Pflegepersonal beeinflussen wird. Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel bis zum Jahr 2025 sind im Rahmen des im Sommer 2010 veröffentlichten Bildungsberichts "Bildung in Deutschland 2010" beleuchtet worden.

Weiter zur PDF-Ausgabe




Demografischer Wandel in Deutschland  -  Heft 2
Auswirkungen auf Krankenhausbehandlungen und Pflegebedürftige im Bund und in den Ländern Ausgabe 2010

Herausgeber: Statistische Ämter des Bundes und der Länder Herstellung und Redaktion: Statistisches Bundesamt 65180 Wiesbaden Telefon: +49 (0) 611 75-2405 Telefax: +49 (0) 611 75-3330 www.destatis.de/kontakt Fachliche Informationen zu dieser Veröffentlichung zum Thema Krankenhausbehandlungen: Statistisches Bundesamt Bereich "Gesundheit" Telefon: +49 (0) 611 75-8109 Telefax: +49 (0) 611 75-8996 E-Mail: gesundheit@destatis.de zum Thema Pflegebedürftige: Statistisches Bundesamt Bereich "Soziales" Telefon: +49 (0) 611 75-8106 Telefax: +49 (0) 611 75-8994 E-Mail: pflege@destatis.de Erscheinungsfolge: unregelmäßig Erschienen im November 2010 Weiterführende Informationen: www.statistikportal.de Fotorechte: © Rainer Sturm, PIXELIO © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2010 (im Auftrag der Herausgebergemeinschaft)

Im Jahr 2008 wurden erstmals Vorausberechnungen zur Zahl der in Krankenhäusern stationär behandelten Patientinnen und Patienten sowie die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland von der amtlichen Statisitk veröffentlicht. Diese Berechnungen wurden jetzt auf Grundlage der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung aktualisiert. Den Vorausberechnungen liegt der Ansatz zugrunde, Entwicklungen aus der jüngsten Vergangenheit in die Zukunft fortzuschreiben. Neben den Vorausberechnungen ist auch die aktuelle Situation dargestellt.

Das hier vorliegende zweite Heft in der Reihe "Demografischer Wandel in Deutschland" schließt an das erste Heft in dieser Reihe an, in dem die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung und die daraus abgeleitete Entwicklung der Zahl und Struktur privater Haushalte für Deutschland und die Bundesländer dargelegt ist.  Die Veröffentlichung einer aktualisierten Fassung des ersten Heftes erfolgt Ende 2010. Basis der Analysen zu den Auswirkungen des demografischen Wandels ist die 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. In dieser Bevölkerungsvorausberechung wurden mehrere Varianten mit unterschiedlichen Annahmen zur Geburtenrate, zur Lebenserwartung und zu den grenzüberschreitenden Wanderungen erstellt. Für die hier vorliegenden Vorausberechnungen zu Krankenhausbehandlungen und Pflegebedürftigen wurde die so genannte "untere Grenze der mittleren Bevölkerungsentwicklung" herangezogen. Diese Variante geht von einer Fortsetzung der aktuell beobachteten demografischen Trends aus.

Da Annahmen zur Binnenwanderung - Wandeungen zwischen den Bundesländern - nur bis zum Jahr 2030 getroffen wurden, werden die Vorausberechnungen für Bundesländer auch nur bis zum Jahr 2030 dargestellt. Für Deutschland insgesamt erstreckt sich der Vorausberechnungszeitraum für Pflegebedürftige sogar bis zum Jahr 2050. Im ersten Teil des Heftes wird ein kurzer Überblick über die voraussichtliche Entwicklung der Bevölkerung im höheren Alter gegeben. Teil 2 zeigt, wie sich die Bevölkerungsentwicklung auf die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Personen auswirken könnte. In Teil 3 werden die möglichen Auswirkungen auf die Zahl der Pflegebedürftigen erörtert. Da in der Wissenschaft umstritten ist, ob Menschen bei einem Anstieg der Lebenserwartung künftig länger gesund und selbstständig leben oder die gewonnenen Jahre vermehrt in Krankheit und Pflegebedürftigkeit verbringen, wurden sowohl für die Krankenhausbehandlungen als auch für die Pflegebedürftigen zwei Szenarien erstellt: In einem Szenario - Status-Quo-Szenario - wird die altersspezifische Erkrankungshäufigkeit bzw. Pflegebedürftigkeit von heute zu Grunde gelegt und in einem zweiten Szenario - Szenario sinkende Behandlungs- bzw. Pflegequoten - wird unterstellt, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer schweren Erkrankung bzw. des Eintritts der Pflegebedürftigkeit mit der steigenden Lebenserwartung in eine höhere Altersklasse verschiebt. Neben diesen zwischen Statistischem Bundesamt und statistischen Landesämtern koordinierten Vorausberechnungen wurden in den letzten Jahren von einigen Bundesländern eigenständige Vorausberechnungen zur Bevölkerungsentwicklung und zu möglichen Folgen des demografischen Wandels auf regionaler Ebene erstellt, die von den hier vorliegenden koordinierten Vorausberechnungen aufgrund anderer Ansätze abweichen können.

Weiter zur PDF-Ausgabe




Kindertagesbetreuung regional 2011
Ein Vergleich aller 412 Kreise in Deutschland

Herausgeber: Statistische Ämter des Bundes und der Länder Herstellung und Redaktion: Statistisches Bundesamt 65180 Wiesbaden Telefon: +49 (0) 611 75-2405 Telefax: +49 (0) 611 75-3330 www.destatis.de/kontakt Fachliche Informationen zu dieser Veröffentlichung: Statistisches Bundesamt Bereich "Soziales" Telefon: +49 (0) 611 75-8167 Telefax: +49 (0) 611 75-8994 jugendhilfe@destatis.de Erscheinungsfolge: jährlich Erschienen im Dezember 2011 Weiterführende Informationen: www.statistikportal.de Fotorechte: © Statistische Ämter des Bundes und der Länder © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, 2011 (im Auftrag der Herausgebergemeinschaft)

Der Ausbau der Kindertagesbetreuung steht derzeit im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Neben anderen familienpolitischen Leistungen (u. a. Eltern- geld, Kindergeld) gilt der Ausbau der Infrastruktur in der Kindertagesbetreuung als eine wichtige Voraussetzung, um Paare bei der Realisierung bestehender Kinderwünsche zu unterstützen. Zusätzlich zu dem damit verbundenen Ziel, die Geburtenrate in Deutschland wieder zu erhöhen, können wichtige arbeitsmarkt-politische Anforderungen erreicht werden.

Es gilt, gut ausgebildeten und qualifizierten Müttern und Vätern bessere Chancen als bislang auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Grundlegende Elemente einer qualitativ hochwertigen Kindertagesbetreuung sind auch die Aspekte Erziehung und Bildung, durch deren Einbeziehung der umfassende, ganzheitliche pädagogische Auftrag der Arbeit in Tageseinrichtungen deutlich wird. Außerdem vermittelt Kindertagesbetreuung Kindern, die heute häufig ohne oder nur mit einem Geschwister aufwachsen, wichtige Sozialisationserfahrungen.

Auf dem Krippengipfel von Bund, Ländern und Kommunen im Jahr 2007 wurde vereinbart, bis zum Jahr 2013 bundesweit für 35 % der Kinder unter 3 Jahren ein Angebot zur Kindertagesbetreuung in einer Kindertageseinrichtung oder durch eine Tagesmutter bzw. einen Tagesvater zu schaffen. Da der Bedarf regional unter-schiedlich hoch sein wird, kann es auf regionaler Ebene zu deutlichen Abweichungen von der bundesweiten Vorgabe von 35 % nach oben oder auch nach unten kommen. Da Eltern aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedürfnisse eine größere Vielfalt bei den Betreuungsangeboten benötigen, sieht das zum 1. Januar 2009 in Kraft getretene Kinderförderungsgesetz (KiföG) den Ausbau der Kindertagespflege vor. 30 % der neu zu schaffenden Plätze für Kinder unter 3 Jahren sollen durch eine Tagesmutter oder einen Tagesvater bereitgestellt werden. Neben dem Ziel, bis zum Jahr 2013 bundesweit für 35 % der Kinder unter 3 Jahren ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen, gibt es ab dem Kindergartenjahr 2013/2014 zudem einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab Vollendung des ersten Lebensjahres. Da der Fokus der öffentlichen Diskussion derzeit insbesondere auf den Ausbaustand bei der Altersgruppe der unter 3-jährigen Kinder gerichtet ist, wird in der vorliegenden Veröffentlichung der Schwerpunkt auf diese Altersgruppe gerichtet. Im Tabellenanhang sind dann die Ergebnisse sowohl für Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung als auch für Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren dargestellt.

Weiter zur PDF-Ausgabe


Quellenangabe