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Datenschutz ist ein in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener Begriff, der nicht einheitlich definiert und interpretiert wird. Je nach Betrachtungsweise wird Datenschutz verstanden als Schutz vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, Schutz des Persönlichkeitsrechts bei der Datenverarbeitung oder Schutz der Privatsphäre. Datenschutz steht für die Idee, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Der Datenschutz will den so genannten gläsernen Menschen verhindern. Weiter lesen



Die richtigen Ansprechpartner in allen datenschutzrechtlichen Fragen:

Wenn es um den Datenschutz im Bereich der Verwaltungen der Länder und der Gemeinden geht: Die Landesdatenschutzbeauftragten und der Bundesdatenschutzbeauftragte

Wenn es um Datenschutzbelange im privaten Wirtschaftsbereich (Unternehmen, etc.) geht: Die Aufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichrechtlichen Bereich  
 
Wenn es um Datenschutzbelange im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geht: Die Rundfunkdatenschutzbeauftragten 

Auch die Kirchen verarbeiten personenbezogene Daten: Es gibt Datenschutzbeauftragte Evangelische Kirche und Datenschutzbeauftragte der Katholischen Kirche



Datenschutz Entwicklung Gesetzesvorhaben

EU Datenauslieferung an die USA 

Die EU verhandelt seit 2007 mit den USA über ein allgemeines Abkommen zur Übermittlung persönlicher Informationen (z.B. Bankdaten, Reisedaten, Internet-Nutzungsdaten) von Europäern an US-amerikanische Sicherheitsbehörden. An den Verhandlungen sind Vertreter der jeweiligen Ratspräsidentschaft, der EU-Kommission und des US-amerikanischen Innenministeriums beteiligt, nicht aber das Europäische Parlament. In den USA existiert zurzeit kein gesetzlicher Schutz für Daten über Europäer. Die USA wollen dies auch nicht ändern, sondern - wie im Fall der Fluggastdaten - nur Versprechen ("Zusicherungen") der Regierung anbieten. 

Selbst Daten über Rasse, Religion, politische Meinung, Gesundheit und Sexualleben einer Person sollen nach dem aktuellen Verhandlungsstand übermittelt werden dürfen, wenn - nicht näher definierte - "angemessene Vorkehrungen" gesetzlich vorgesehen sind. Europäische Bürger sollen - wie im Fall der Fluggastdaten - keinerlei gerichtlich durchsetzbare Rechte erhalten. Experten weisen darauf hin, dass es in der Praxis selbst für US-Amerikaner oft unmöglich ist, sich gegen Datenmissbrauch oder -fehlgebrauch der Regierung zu wehren. Im Einzelnen hat die EU-US-"High Level Contact Group on data protection and data sharing (HLCG)" die folgenden angeblich gemeinsamen Datenschutzprinzipien erarbeitet: Weiter lesen



Vorsicht Falle


Wenn Menschen sich im Internet bewegen, dort einkaufen oder in sozialen Netzwerken aktiv sind, hinterlassen sie dort personenbezogene private Daten. Eine komplette Sicherheit für all diese Daten gibt es nicht. Diese persönlichen Daten sind heiß begehrt: Neben kommerziellen Anbietern, die damit Marktforschung und Werbung betreiben, versuchen auch Betrüger an sie zu gelangen.

Besonders begehrt sind dabei Kreditkarten- und Bankdaten sowie die Zugangscodes zu elektronischen Zahlungssystemen wie PayPal. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, um illegal oder unter Ausnutzung der Gutgläubigkeit der Nutzer an sensible Daten zu gelangen. Dieser Text beleuchtet die wichtigsten Systeme zum gezielten digitalen Betrug, Möglichkeiten zur Prävention und die rechtliche Lage.

Es gibt viele verschiedene Formen, wie ein fremdgesteuerter Datenverlust bei Privatnutzern und Verbrauchern stattfinden kann. Unterschiedliche Angriffsmethoden tragen Namen wie Phishing, Spoofing oder Pharming. Beim Phishing versuchen die Angreifer private und sensible Daten von ihren Opfern zu erlangen. Das geschieht auf unterschiedlichste Weise, aber gemeinsam haben alle, dass die Angreifer vorgeben, ein seriöser Anbieter zu sein. Dazu wird dann Spoofing oder Pharming eingesetzt: Methoden, die verschleiern, welche „echte“ Identität sich hinter den Anfragen verbirgt. Es gibt dazu zahlreiche technische Möglichkeiten. Dazu kommen Spionageprogramme, Trojaner und Lockangebote, die nur dazu dienen, sensible Daten auszulesen. Das kann dazu führen, dass nicht nur die Bankdaten missbraucht werden, sondern dadurch, dass der eigene Computer mit sogenannter Malware, also Schadsoftware, infiziert wird, die gesamten Daten von der Festplatte verschwinden können. Weiter lesen



Facebook-Privatsphäre-Leitfaden

Facebook, das große soziale Netzwerk, gibt sich offensichtlich nicht die allergrößte Mühe, die Privatsphäre der Nutzer so weit, wie möglich zu bevorrangen. Im Gegenteil sind die entsprechenden Einstellungen, die hierzu vorgenommen werden müssen, sehr umständlich, schwer zu finden und bedienungsunfreundlich. Da ist es kein Wunder, dass kaum eine/r sich die Mühe macht. Und so bleibt die Privatsphäre meist umfangreich auf der Strecke.

Nachfolgend deshalb ein Leitfaden, um die eigene Privatsphäre auf Facebook so weit, wie möglich zu wahren. Weiter lesen



Internet-Anonymisierungsdienste

Nachdem ab 2009 auch Internetprovider zur 6-monatigen Vorratsspeicherung von IP-Adressen verpflichtet waren, war es technisch möglich, das Surfverhalten und die E-Mail-Kontakte jeden Nutzers 6 Monate lang und ohne Gerichtsbeschluss zu einem bestimmten Anschluss zurückverfolgen. Zwar speicherten die Internetanbieter keine Kommunikationsinhalte wie aufgerufene Seiten, jedoch speichern viele Seiten die Aufrufe selbst gemeinsam mit Ihrer IP-Adresse, die von Ihrem Internetprovider vergeben und vorratsgespeichert wird, so dass bei Zusammenführung der Daten eine Zurückverfolgung möglich ist. Dies gilt auch, nachdem das Bundesverfassungsgericht 2010 die deutsche Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig erklärt hat, weil die Provider zum einen am Gesetz vorbei häufig wenigstens einige Tage vorratsspeichern und zum anderen die europäische Umsetzungspflicht der Vorratsdatenspeicherung zunächst weiterhin bestehen bleibt. Besagte IP-Adressen (Beispiel: 77.87.229.75) spielen für die Anonymität im Internet eine zentrale Rolle, weil sie zu einem bestimmten Zeitpunkt internetweit eindeutige Anschlusskennungen sind, die zur Kommunikation im Internet erforderlich sind. Eine Maßnahme gegen die Identifizierbarkeit über die IP-Adresse können Anonymisierungsdienste darstellen. 

Sie verschlüsseln nicht nur die Kommunikation zwischen Ihrem Rechner und dem Anonymisierungsdienst, was Sie unter anderem vor Ihrem Internetprovider schützt, sondern sie lassen den Nutzer nach außen hin unter veränderter IP-Adresse auftreten. In diesem Fall hinterlassen Sie beim Surfen nur die IP-Adresse des Anonymisierungsdiensts, während Ihr Internetanbieter aber nur Ihre originäre IP-Adresse sehen und speichern kann. Der Anonymisierungsdienst fungiert also als Mittler zwischen Ihrem Rechner und den angesurften Seiten. Eine Zuordnung von Surfspuren zu einem bestimmten Anschluss wird so erheblich erschwert. Ein Nebeneffekt von Anonymisierungsdiensten ist, dass sie auch staatliche Sperrmaßnahmen unterlaufen. Weiter lesen