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Verbraucherschutzstelle Niedersachsen, Verbraucherschutzstelle e.V. Niedersachsen, gemeinnütziger deutscher Verbraucherverein, site: Biosphaerenreservate


UNESCO-Biosphärenreservate

UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen. Sie verwirklichen nachhaltige Entwicklung und erhalten Lebensräume. UNESCO-Biosphärenreservate werben für den Ausgleich der Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft, für ein Zusammenleben von Mensch und Natur.

Biosphärenreservate sind nur selten "ursprüngliche" Biotope - viel öfter sind es Kulturlandschaften, die sich in Jahrhunderten menschlicher Nutzung gebildet haben. Damit die UNESCO einen Vorschlag eines Staates zur Auszeichnung eines Gebiets als Biosphärenreservat annimmt, muss das Gebiet für einen Landschaftstyp charakteristisch sein und zugleich modellhaft nachhaltige Entwicklung umsetzen. Als "Freiluftlabore" testen sie innovative Methoden und optimieren das Management. Modellprojekte widmen sich vielen Aufgaben: Bewahrung der Biodiversität, Förderung gesellschaftlichen Zusammenlebens und wirtschaftlich erfolgreiche Ressourcennutzung.

Biosphärenreservate sind das wichtigste Instrument des UNESCO-Programms "Der Mensch und die Biosphäre". Die weltweit über 500 Gebiete sind in ein Weltnetz zusammengefasst, das seit 1976 existiert. Heute sind drei Dokumente zentral, die internationalen Leitlinien und die Sevilla-Strategie von 1995 und der Aktionsplan von Madrid von 2008. (Mehr zur Geschichte)

Ein Biosphärenreservat muss verschiedene Aufgaben erfüllen, von der qualitativen Weiterentwicklung der Wirtschaftsstruktur über Naturschutzmaßnahmen bis zu Forschung und Bildung. Ein Biosphärenreservat ist in Zonen unterteilt. In den einzelnen Zonen gelten unterschiedliche Regeln.

Biosphärenreservate werden in Deutschland zunächst nach Landesrecht ausgewiesen. Mit der Anerkennung durch die UNESCO werden die Gebiete Teil des Weltnetzes der Biosphärenreservate, das Erfahrungsaustausch und Partnerschaften erlaubt. Fachlich zuständig für die 15 UNESCO-Biosphärenreservate in Deutschland und deren Anerkennung und Evaluierung nach einheitlichen Kriterien ist das MAB-Nationalkomitee beim Bundesumweltministerium, dessen Geschäfte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) führt.


Die 15 deutschen Biosphärenreservate

Die Biosphärenreservate umfassen ohne die Meeresflächen etwa 3 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands. 15 Gebiete sind als Biosphärenreservat nach Recht des jeweiligen Bundeslandes gesichert und wurden zugleich von der UNESCO anerkannt (die Karstlandschaft Südharz wartet noch auf die UNESCO-Anerkennung). Die 15 Gebiete repräsentieren wichtige deutsche Landschaftstypen und sind repräsentativ für die Vielfalt der Lebensräume, der Fauna und Flora hierzulande. Sie sind unterteilt in Kern-, Pflege- und Entwicklungszone.

Fast alle deutschen Biosphärenreservate werden als Kulturlandschaften wirtschaftlich genutzt. Fast alle liegen in ländlichen Räumen und brauchen Zukunftskonzepte für den demographischen Wandel. Wegen niedriger Umweltbelastung und reizvoller Landschaft sind sie beliebte Urlaubsziele und Naherholungsgebiete.

Berchtesgadener Land (840 km2, Bayern)

Bliesgau (361 km2)

Flusslandschaft Elbe (3.540 km2, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt)

Hamburgisches Wattenmeer (117 km2, Hamburg)

Niedersächsisches Wattenmeer (2.400 km2, Niedersachsen)

Oberlausitzer Heide-und Teichlandschaft (301 km2, Sachsen)

Pfälzerwald-Nordvogesen (grenzüberschreitend, 3.018 km2 insgesamt, davon 1.780 km2 Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz)

Rhön (1.850 km2, Bayern, Hessen, Thüringen)

Schaalsee (309 km2, Mecklenburg-Vorpommern)

Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen (4.431 km2, Schleswig-Holstein)

Schorfheide-Chorin (1.292 km2, Brandenburg)

Schwäbische Alb (850 km2, Baden-Württemberg)

Spreewald (475 km2, Brandenburg)

Südost-Rügen (235 km2, Mecklenburg-Vorpommern)

Vessertal-Thüringer Wald (171 km2, Thüringen)


Quellenangaben



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